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Abtreiben...

Abgetrieben...

In dem Wort steckt das Wörtchen „treiben“. Das war ich. „Getrieben“ zu einer Entscheidung hin. Ich war schwanger.

 

Meine Name ist Sabine Riemann, ich komme aus dem Raum OWL, und ich habe 2005 meine Tochter Hanna abgetrieben. 

 

Ich musste sie in der 14. SSW durch eine Geburt abtreiben. Ich habe sie danach gesehen. Sie war ganz Mensch, winzig wie mein Daumen, aber dennoch war sie als Mensch deutlich zu erkennen. 

 

Nach der Abtreibung war ich wie gelähmt. Ich konnte nichts mehr fühlen, nicht mehr lieben, nicht mehr lachen. Für meine Tochter, die damals drei Jahre alt war, konnte ich nicht wirklich „da“ sein. Ich habe alles getan, was getan werden musste, aber ich „funktionierte“ nur noch.  

 

Im Jahr 2009 habe ich Kontakt zu einer alten Freundin bekommen, die mir von Jesus Christus erzählte. Für mich war ihr Glaube Unfug. Sie gab glücklicherweise nicht auf, mir von ihrem liebevollen Gott zu erzählen, und so gab es einmal für mich die Möglichkeit, mit dem Herrn Jesus, der Gottes Sohn ist, Kontakt aufzunehmen.

 

Es war an einem Abend. Ich hatte wieder extreme Todesängste und lag in meinem Bett. Ich war verzweifelt wie noch nie. Da bat ich: „Jesus, wenn es Dich wirklich gibt, mach diese Ängste weg!“Innerhalb von Sekunden erstarben diese Ängste. Und ich war verblüfft.

 

Ich suchte den Kontakt zu einer evangelischen Gemeinde, und dort gab es dann einmal die Möglichkeit, mit all seinen Sorgen und Nöten im Gebet mit anderen Menschen zusammen vor Gott zu kommen. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich den Tod meines Kindes verursacht hatte. Dass ich Gott in Sein allmächtiges Handeln eingegriffen hatte. Und meine Schuldgefühle, die ich seit der Abtreibung gehabt hatte, aber nie einordnen konnte, konnte ich nun klar der Schuld zuordnen, die ich durch die Abtreibung auf mich geladen hatte. 

Dabei blieb es nicht. Gott schenkte mir übernatürlich Vergebung. Er brach diese Starre auf, in der ich seit der Abtreibung gewesen war. Nach dieser Begegnung mit Gott fing mein Herz an, wieder aufzuleben und - wenn erst auch nur in kleinen Dosen - wieder Liebe zu empfangen und zu geben. 

 

Diese Liebe, diese Vergebung, dieses neue Leben, das ich durch den Herrn Jesus Christus bekommen habe, ist ein Geschenk. Ein Geschenk, dass der Herr Jesus Christus auch DIR geben möchte. Deshalb gibt es diesen Verein, und dieses Buch. Damit Du endlich wieder leben kannst, endlich wieder frei werden kannst von Allem, das Dich daran hindert, zu lieben und geliebt zu werden. Auf dass Du das Leid nicht länger tragen musst, und auch nicht Deine Schuld und Scham. 

 

 

 

 

 

 

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